Donnerstag, 16. Juli 2009

Sportliche Ausrichtung und keine Bierzeltatmosphäre

Sportliche Ausrichtung und keine Bierzeltatmosphäre
Die Turniermacher: Jürgen Birkert (links) und Peter Wild.Foto: Bertok

Fußball - Die TSG Bretzfeld veranstaltet in Kooperation mit dem FV Wüstenrot am 18. und 19. Juli den U- 17-Bundesliga-Cup. Gespielt wird in Bretzfeld. Die Eröffnungsfeier beginnt am Samstag um 13.30 Uhr. Ab 14.15 Uhr spielen dann die B-Juniorenfußball-Teams von Eintracht Frankfurt, 1899 Hoffenheim, Karlsruher SC, VfB Stuttgart, TSV 1860 München und Borussia Mönchengladbach um den Turniersieg. Neben einer regionalen Auswahl ist auch die Mannschaft von Olympiakos Piräus dabei. Verantwortlich für die Planung und Durchführung dieses Turniers zeichnen Jürgen Birkert (TSG Bretzfeld) und der erste Vorsitzende des FV Wüstenrot, Peter Wild. Alexander Bertok hat sich mit Jürgen Birkert unterhalten.

Herr Birkert, am 26. April sind sie 50 Jahre alt geworden. Haben Sie trotz der Turnierplanungen Zeit zum Feiern gefunden?

Jürgen Birkert: Ja. Ausgiebig sogar, aber nicht im April, sonder erst nach Beendigung der Saison bei der Fußballjugend. Ich war zuletzt bei der TSG Bretzfeld Trainer der A-Junioren.

Wieviel Freizeit haben Sie der Vorbereitung des U-17-Cups geopfert?

Birkert: Ich habe bereits im Frühjahr aufgehört die Stunden zu zählen. Los ging es im August 2008.

Am Samstag steigt die Premiere. Hat im Vorfeld alles geklappt?

Birkert: Ja, aber ohne das Organisationsteam der TSG Bretzfeld und des FV Wüstenrot wäre die Umsetzung und Durchführung des Turniers nicht möglich gewesen. Im engeren Kreis waren es zehn Personen. Am Wochenende sind dann 200 Helfer im Einsatz.

Mit wie vielen Fußball-Interessierten rechnen Sie an den beiden Tagen?

Birkert: Da der Eintritt frei ist, hoffe ich auf 3000 Zuschauer.

Gibt es ein Rahmenprogramm?

Birkert: Wir wollen eine sportliche Ausrichtung und keine Bierzelt-Atmosphäre. Außer der Eröffnungsfeier gibt es kein Rahmenprogramm. Der Fußballsport soll im Mittelpunkt stehen. Lediglich für die Spieler, Sponsoren und Trainer gibt es am Samstagabend eine Players-Night.

Wie wird das Turnier finanziert?

Birkert: Es geht um einen mittleren fünfstelligen Geldbetrag, der zu 95 Prozent über Sponsoren finanziert wird. In Anbetracht der unsicheren wirtschaftlichen Lage sind wir froh, genügend Partner gefunden zu haben. Wir haben auch Sponsoren, die für vier Jahre zugesagt haben. Somit haben wir für die Zukunft Planungssicherheit.

Es geht also 2010 weiter?

Birkert: Das nächste Turnier in Wüstenrot ist gedanklich schon präsent. Es gab bereits Gespräche mit dem HSV, Hertha BSC, Bayern München und Austria Wien.